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Journal

der 

Berliner Medizinischen Gesellschaft

Jahrgang 7

Ausgabe 2016

                                                                        
                                                                     


Wissenschaftliche Sitzung am 21.1.2016 

Physikalisches Plasma wird auch als der vierte Aggregatzustand bezeichnet und entsteht, wenn einem Gas weitere Energie zugeführt wird. Der Forschungszweig der Plasma-medizin untersucht Effekte von kaltem physikalischem Plasma auf Flüssigkeiten, Zellen und Organismen, um damit den Einsatz in der Klinik vorzubereiten. Wir freuen uns, dass zu Beginn des neuen Jahres führende Wissenschaftler aus Greifswald und Berlin uns einen Einblick in dieses faszinierende Thema geben werden:

 

Kaltes physikalisches Plasma – der vierte Aggregatzustand –

in der medizinischen Forschung und Therapie

 

Donnerstag, den 21. Januar 2016 um 18:00 Uhr

im Langenbecksaal des Langenbeck-Virchow-Hauses

Luisenstraße 58/59 in 10117 Berlin-Mitte

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann              Physikalische Grundlagen der Plasmatechnologie

Leibniz-Institut für Plasmaforschung

und Technologie e.V. Greifswald

 

Prof. Dr. Thomas von Woedtke                 Grundlagen der Plasmatechnologie aus pharmazeutischer Sicht

Ernst-Moritz-Arndt-Universität                                     

Greifswald

 

Prof. Dr. Dr. Ing. Jürgen Lademann           Die Anwendung der Plasmatechnologie in der Medizin. Stand der Forschungsprojekte

Department of Dermatology Center of                     

Experimental and Applied Cutaneous

Phyiology – Charité Universitätsmedizin -  

Berlin (CCP)

Prof. Lademann hat uns freundlicherweise seinen interessanten Vortrag zum Thema:
 "Die Anwendung der Plasmatechnologie in der Medizin"
zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:


Klinische Untersuchungen zum Einsatz von TTP zur Wundheilung


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Wissenschaftliche Sitzung am 28.5.2016

Die Berliner Medizinische Gesellschaft veranstaltet gemeinsam mit dem Musikinstrumenten-Museum ein Symposium zum Thema:

Kastraten Falsettisten

Mythen und Fakten

Musikalische und medizinische Aspekte

der hohen männlichen Stimmlage

 

Samstag, 28. Mai 2016 | 14 bis 19 Uhr

Symposium Abschlusskonzert 20 Uhr

 

Musikinstrumenten-Museum SIMPK

Tiergartenstraße 1, 10785 Berlin

Besuchereingang: Ben-Gurion-Straße

Bitte downloaden Sie hier das ausführliche Programm:   Seminar 28.Mai. 2016 Programm

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Wissenschaftliche Sitzung am 01.12.2016


Weder für die Herzinsuffizienz noch für die pulmonale Hypertension stehen uns wirklich befriedigende 
Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Durch die funktionelle Verknüpfung der beiden Organsysteme von Herz und Lunge bildet sich nicht selten eine Art Circulus vitiosus aus. Jedoch ist nunmehr ein Fortschritt zu sehen. In den letzten Jahren wurden neue therapeutische Ansatzpunkte entdeckt, wie z. B. die Stimulation der löslichen Guanylatzyklase durch Riociguat, und entsprechende Präparate entwickelt.

Wir freuen uns, drei herausragende Redner gewonnen zu haben, die uns die Fortschritte bei der Behandlung der pulmonal bedingten Herzinsuffizienz sowie der pulmonalen Hypertension erläutern werden.

 

Neue Therapieansätze im Circulus vitiosus

Pulmonale Hypertension - Herzinsuffizienz

 

Prof. Dr. Burkert Pieske
Direktor, Medizinische Klinik mit dem Schwerpunkt Kardiologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin (CVK),
zugleich Direktor der Klinik Kardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin

Therapie der pulmonal bedingten Herzinsuffizienz  

Priv. Doz. Dr. Christian Opitz

Chefarzt der Klinik für Innere Medizin,
Schwerpunkt Kardiologie, DRK Kliniken Berlin | Westend

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Hypertension

 

Prof. Dr. Johannes-Peter Stasch

Senior Consultant, Bayer AG, Cardiology/Hematology, Wuppertal, 
zugleich Institut für Pharmakologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Entlastung für Herz und Lunge – vom Nitroglycerin zu innovativen Therapien

Die Veranstaltung war dem langjährigen Geschäftsführenden Schriftführer,

Herrn Dr. Eberhard Neumann-Redlin von Meding, anlässlich seines 75. Geburtstages gewidmet.

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Ivar Roots, Vorsitzender der Berliner Medizinsichen Gesellschaft:

Der Jubilar sei ein Kenner der Geschichte der Universität Königsberg, die ihren geistigen Höhepunkt nach der Königsberger     von Humboldtschen Bildungsreform 1809 - 1810 erlebte, als die Preußische Regierung auf der Flucht vor Napolen von  Königsberg aus regierte. Dem 18. Jahrhundert der Philosophie Immanuel Kants folgte in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderst das Jahrhundert der Naturwissenschaften, das maßgeblich eingeleitet wurde von dem letzten Universalgelehrten der Königsberger Universität Karl Gottfried Hagen (1749 - 1829), der über Wilhelm und Alexander v. Humboldt den Mathematiker und Astronomen Friedrich Wilhelm Bessel nach Königsberg holte und danach das "Mathematisch-Physikalische Seminar Königsberg" mit Franz Neumann und Carl Gustav Jacobi initierte. Von den Naturwissenschaften wiederum wurde die Medizin Königsbergs und später Berlins maßgeblich beeinflußt. Die Erläuterungen erfolgten anhand eines Schaubildes:

Gelehrte-Koenigsberg







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